Bioenergie Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Projekt 2009 - 2012: Detail

 

Projekt: Pyrogene Kohle zur Ertrags- und Bodenverbesserung auf Rieselfeldern

Bundesland: Brandenburg und Berlin
Region: Bioenergie-Region Ludwigsfelde plus+
Ansprechpartner: Anne Wagner
Adresse:

Technische Universität Berlin

Institut für Ökologie

Fachgebiet Bodenkunde

Ernst-Reuter-Platz 1
10587 Berlin

Telefon: 030/314 73521
Fax: 030/ 314 73548
Email: anne.wagner(bei)tu-berlin.de
WWW: zur Website des Projektes
Beschreibung: Im Auftrag der Bioenergie-Region Ludwigsfelde forscht die TU Berlin zusammen mit den Eigentümern der Rieselfelder im Berliner Raum– den Berliner Stadtgütern- an für den Standort günstigen Energiepflanzen und Möglichkeiten zur Ertragssteigerung. Auch die Biogaserträge von den vor Ort bereits wachsenden Biomassen wie Brennnesseln werden analysiert. Außerdem arbeitet man noch an der Wasserversorgung der Pflanzen: Durch das Einbringen von so genannter „pyrogener Kohle“ –eigentlich Holzkohle- wird getestet, ob sich die Erträge von Energiepflanzen wie z.B. Knaulgras oder Pappeln steigern lassen. Die Kohle kann durch ihre große Oberfläche gut Wasser und auch Nährstoffe speichern. Man erwartet durch die Einbringung der Kohle nicht nur Ertragssteigerungen bei der Biomasse, sondern auch eine Fixierung der Schwermetalle im Boden und damit einen Schutz des Grundwassers. Eine andere Alternative wäre eine Aufnahme der Schadstoffe durch die Energiepflanzen zur langfristigen Sanierung der Flächen. Eine komplette Sanierung der Rieselfelder durch den Anbau der Energiepflanzen ist so schnell jedoch nicht zu erwarten, hierzu werden Jahrtausende nötig sein.
Kategorie:
  • Innovative technische Ansätze
  • Naturschutz und Landschaftspflege
  • Studien
 
 
Energie- und Klimafonds

FÖRDERSCHWERPUNKTE
IM ENERGIE- UND KLIMAFONDS

 
Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
Bauer Hubert
 
Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen. Details
Cookies erlauben