Bioenergie Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Biomassestrom Nachhaltigkeitsverordnung

 

Gesetze und Verordnungen

 

Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung (BioSt-NachV)

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Ab dem 1. Januar 2010 dürfen für die Erzeugung von Strom aus flüssiger Biomasse, die nach dem EEG vergütet wird, nur noch Pflanzenöle eingesetzt werden, die nachhaltig hergestellt wurden.

Flüssige Biomasse, die nach dem EEG vergütet wird (z.B. Raps-, Palm und Sojaöl) muss so hergestellt werden, dass ihr Einsatz zur Stromerzeugung im Vergleich zu fossilen Energieträgern mindestens 35 Prozent weniger Treibhausgase freisetzt.
Weiterhin dürfen die Pflanzen nicht auf Flächen mit hohem Naturschutzwert, wie etwa Regenwäldern oder Feuchtgebieten, angebaut worden sein. Dabei gelten für die flüssige Biomasse aus der Ernte 2009, die 2010 verstromt wird, Übergangsregelungen. Ab 1. Januar 2011 ist in allen Fällen nachzuweisen, dass die Biomasse nachhaltig hergestellt wurde.
 
Der Nachweis der Anforderungen erfolgt mit Zertifizierungssystemen und Zertifizierungsstellen, die von der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) anerkannt sein müssen.

Die BLE hat auf ihren Internetseiten Informationen zur nachhaltigen Biomasseherstellung zusammen gefasst, die alle wichtigen Regelungen zur Produktion von Biokraftstoffen und Biostrom aus nachhaltiger Biomasse gemäß der Richtlinie 2009/28/EG betreffen.
 

 
Energie- und Klimafonds

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Basisdaten Nachwachsende Rohstoffe
 
Bauer Hubert
 
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